Kategorie: OA

Kann man mit Tönen auch Dinge schweben lassen – oder in das Innere von Dingen hineinschauen?

Dipl.-Ing. Robert Holzer

RECENDT – Research Center for Non-Destructive Testing GmbH

Fachgebiet: Messmethoden

Was ist es: Bei der RECENDT erfahren Sie Spannendes über akustische Methoden und deren vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie.

Mit zerstörungsfreien Messmethoden ist es möglich, in das Innere von Materialien hineinzuschauen. Dadurch kann man Informationen z.B. über die Qualität eines Produktes bekommen, ohne dass dieses für die Prüfung zerstört (z.B. zerschnitten) werden muss. So werden beispielsweise Fehlstellen wie Risse, Poren oder Delaminationen sichtbar gemacht, Materialeigenschaften wie z.B. Anisotropien bestimmt oder Mischungsverhältnisse und Konzentrationen gemessen.

Eine dieser Methoden ist die Laser-Ultraschall Technologie. Mit dieser ist etwa eine Prüfung von mehrschichtigen Strukturen und das Erkennen von inneren Fehlstellen im Mikrometerbereich möglich. Die Methode eignet sich besonders gut für die Prüfung von Metallen und CFK-Materialien.

Man kann mit akustischen Wellen aber auch kleine Objekte schweben lassen. Das glauben Sie nicht? Dann sehen Sie selbst!
https://www.youtube.com/watch?v=Zsrui8CtHfs
Foto: © Research Center for Non-Destructive Testing GmbH

Sustainable energy hydrogen and carbon supply and mining

Dipl. Ing. Robert Obenaus-Emler

Montanuniversität Leoben – Resource Innovation Center

Fachgebiet: Energy systems

Was ist es: Hydrogen produced with a zero material footprint will play a major role in future energy systems relying solely on renewable energy. Hydrogen enables the coupling of the sectors electricity, gas, and heat and enables the storage of renewable electrical energy at a massive scale. It therefore contributes to a climate-neutral mobility and industrial production.
Presently hydrogen is produced by steam methane reforming with a remarkable CO2-footprint. Considering a strongly increasing demand of hydrogen in the near future alternative production technologies for hydrogen are needed. One possibility is the electrolysis of water. However, this technology requires a very high specific energy input and is only CO2-neutral if enough renewable energy is available. Another possible production route is the pyrolysis of methane, which requires a by far lower specific energy input compared to electrolysis. Hence, it is a possible alternative bridging technology for hydrogen production. Additionally, pyrolysis of methane produces carbon as a second product which has numerous possible applications in agriculture, construction, and high-tech products. (pictures on last page)

Foto: © RIC Leoben

Bioplastic From Bacteria

Sigrid Nagele
Otelo eGen
Projekt: Bloom

Fachgebiet: Bioplastic

Was ist es: Can you imagine how bacteria can help to produce bioplastic? A bioplastic which is biodegradable and even biocompatible? In this episode of the Bloom video series we will see how it works, by visiting Dr. Maciej Guzik in his lab at the Institute of Catalysis and Surface Chemistry PAS in Krakau.”
Video: https://www.youtube.com/watch?v=HulUbJA2iSw
Foto: © Otelo eGen

Was ist Ökotoxikologie?

DI Dr. Barbara Gepp

FH Technikum Wien

Fachgebiet: Ökotoxikologie

Was ist es: ForscherInnen der FH Technium Wien erklären. Die Ökotoxikologie hat sich in den beiden letzten Jahrzehnten international als eigenständige Wissenschaft etabliert und vereint chemische, toxikologische sowie ökologische Betrachtungsweisen zur Gefährdungsabschätzung von Chemikalien in der belebten Umwelt. Um die Auswirkung von Substanzen auf die Umwelt und letztlich auf den Menschen auszutesten, werden standardisierte Testverfahren (z.B. OECD-Guidelines) durchgeführt.
Video: https://www.youtube-nocookie.com/embed/Dsqm2YMx7qc

Speicherinitiative

FH Technikum Wien

Fachgebiet: Energiemenagement

Was ist es: Bei der Speicherinitiative handelt sich um ein Initiative des Klima und Energie Fonds mit Unterstützung der Fachhochschule Technikum Wien, der ÖGUT und Energy Changes mit dem Ziel ein gemeinsames Bild zu entwickeln, wie und wozu Strom- und Wärmespeicher im Jahr 2030 eingesetzt werden sollen – denn eines ist klar: Im Rahmen der Energiewende gewinnen Speichertechnologien immer mehr an Bedeutung. Doch was genau müssen Speichertechnologien aus der Sicht von MarkteinehmerInnen in Zukunft leisten? Welchen technischen, ökonomischen, ökologischen und auch gesellschaftlichen Kriterien müssen diese Technologien im Jahr 2030 erfüllen? Und welche Herausforderungen müssen gemeistert werden um die gesteckten Ziele zu erfüllen? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich die Speicherinitiative und versucht darauf gemeinsam mit zahlreichen ExpertInnen Antworten zu finden.

Video: https://www.youtube-nocookie.com/embed/J_281QJ2EGw

Projekt SocialLowCostFlex

FH Technikum Wien

Fachgebiet: Energiemenagement

Was ist es: Durch die im Rahmen der Energiewende steigende Anzahl dezentraler fluktuierender Energieerzeugungsanlagen steht unser Energiesystem vor komplexen Herausforderungen. Verschiedene Entwicklungen bieten hier neue Möglichkeiten, diesen auf lokaler oder regionaler Ebene z. B. in Form von Energiegemeinschaften gemeinsam zu begegnen. Die Umsetzung ist jedoch in der Regel mit hohen Kosten verbunden, wodurch einkommensschwächere Bevölkerungsschichten oft ausgeschlossen werden.

Im Rahmen des Projekts werden umsetzbare kostengünstige Lösungen erarbeitet, die es BewohnerInnen von Mehrparteienhäusern, speziell von sozialen Wohnbauten, ermöglichen, sich an der Energiewende zu beteiligen und davon zu profitieren. Dazu werden gemeinsam mit den BewohnerInnen nachhaltige und gesellschaftlich tragfähige Konzepte für gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen und zur Nutzung vorhandener Flexibilitäten (z. B. Warmwasserspeicher) mit minimal invasiven Eingriffen und geringen Kosten entwickelt.

Video: https://www.youtube-nocookie.com/embed/6tv-mZHE2Fc

Smart Living Labor: Projekt mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit

FH-Prof. Mag. DI Dr. Friedrich Praus [1]

Mag. Dr. Ilona SCHOEPPL [2]

[1] FH Technikum Wien
[1] Kuratorium für Verkehrssicherheit

Fachgebiet: Sicherheit

Was ist es: Das erste Projekt des Smart Living Labors an der FH Technikum Wien wurde gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit umgesetzt. Friedrich Praus (FH Technikum Wien) und Ilona Schöppl (KFV) über das gemeinsame Projekt: Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Im Rahmen dieses Projekts soll das KFV mit dem Know-How des Studiengangs Smart Homes & Assistive Technologien begleitend unterstützt werden, ein konkretes Szenario für eine Smart Home Lösung zur Unfallprävention in den eigenen 4 Wänden auszuwählen, welches in einem Folgeprojekt umgesetzt werden kann. Die Technikum Wien GmbH liefert dahingehend Empfehlungen hinsichtlich der technischen Realisierbarkeit. In einer State of the Art Recherche soll erhoben werden, mit welchen am Markt sowie (in öffentlich bekannten) in Entwicklung befindlichen AAL und Smart Home Produkten eine Unfallprävention in den eigenen 4 Wänden realisiert werden kann. Basis dafür liefert z.B. der AAL Produktkatalog sowie relevante F&E Projekte des AAL Programms.

Video: https://www.youtube-nocookie.com/embed/MTDHCxmngm4

R2EC

FH Technikum Wien

Fachgebiet: Energiemenagement

Was ist es: Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts R2EC, mit Partnerorganisationen aus Norwegen, Belgien und Österreich, sollen dezentrale Energiezellen auf Basis erneuerbarer Energien simuliert und relevante Technologien getestet werden. Dafür wurden in Österreich drei Musterenergieregionen ausgewählt, um Realverbrauchsdaten zu sammeln und den Beitrag regionaler Energiezellen zum Gelingen der Energiewende zu erforschen. Das Projekt zielt direkt auf die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie in lokalen Energiegemeinschaften ab. Dabei soll die Region aber nicht nur autonom mit lokalen Erneuerbaren versorgt werden, sondern auch ein Beitrag zur Deckung des Verbrauchs anderer Regionen geliefert werden. Für diese Zielsetzung müssen verstärkt Flexibilitäten genutzt werden und weitere mit Hilfe von Speichern geschaffen werden. Es werden dadurch Regionen mit bilanziell bis zu 100 % erneuerbarer Energieversorgung geschaffen.
Im Zuge des Projekts wird die Nutzung erneuerbarer Energien auf lokaler und regionaler Ebene durch ein abgestimmtes Zusammenwirken von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch maximiert –auf Systemebene kann durch die intelligente Abstimmung regionaler Energiezellen untereinander ein nachhaltiger Beitrag zu Gesamtsystemoptimierung und -Resilienz geleistet werden, der die NutzerInnen als aktiven Teil der Wertschöpfungskette wahrnimmt.

Video: https://www.youtube-nocookie.com/embed/lEbJuIstZd4

CLUE

FH Technikum Wien

Fachgebiet: Energiemenagement

Was ist es: CLUE erarbeitet Know-how zu optimiertem Design, Planung und Betrieb von Local Energy Communities (LECs) und entwickelt ein Tool Kit für Planung und Betrieb als Basis für eine erfolgreiche Verbreitung von LECs.
CLUE wird von führenden Europäischen Forschungsinstituten, Unternehmen und lokalen Partnern in fünf Demo-Quartieren in vier Ländern gemeinsam umgesetzt.

Im Innovationslabor Sürdburgenland wird vollautomatisches kontaktloses Laden für Elektrofahrzeuge auf Basis der Blockchain-Technologie für die Abrechnung implementiert. In derzweiten Demo-Region (Almenland) wird ein zentraler Gemeinschaftsspeicher implementiert, neue Energiemenagementsysteme an die Kunden verteilt und neue Tarifmodelle getestet.

Video: https://www.youtube-nocookie.com/embed/4oTwyh–420

Energieforschungspark Lichtenegg

Mauro Peppoloni, MSc [1] Kurt Leonhartsberger, MSc [1] Alexander Hirschl, MSc [1] Dipl.-Ing. Anton Ettl [2] [1] FH Technikum Wien
[1] EVN AG

Fachgebiet: Energieforschung

Was ist es: Der Energieforschungspark Lichtenegg ist eine unabhängige Mess- und Prüfeinrichtung für Kleinwindkraftanlagen, die im Zuge des vom Klima- und Energiefonds geförderten Forschungsprojekts „Kleinwindkraftanlagen – Qualitätssicherung, Netzeinbindung, Geschäftsmodelle und Information“ (FFG-Nummer 829731) im Jahr 2011 initiiert wurde. Seit 2014 wird der Energieforschungspark von einer Arbeitsgruppe bestehend aus der FH Technikum Wien, der EVN AG, der Solvento und der Energiewerkstatt betrieben. In den letzten Jahren wurde im Energieforschungspark Lichtenegg eine Mess- und Prüfinfrastruktur zur neutralen, herstellerunabhängigen Prüfung und Vermessung von KWEA geschaffen. 10 Prüfstände, teilweise mit Mastsystemen, stehen für diverse Messungen und Prüfungen (z. B. Langezeitevaluierung, Vibrations- und Schwingungsmessung, Power Quality,…) zur Verfügung. Weiters bietet ein eigener Leistungskennlinienmast in unmittelbarer Nähe des Windmessmasts sowie ein Schallmessmast etwa 600 m östlich des Energieforschungsparks die Möglichkeit Leistungskennlinien- und Schallmessungen in Anlehnung an die jeweilige Norm durchzuführen
Video: https://www.youtube-nocookie.com/embed/4Gsf_xyS2Rg

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