Kategorie: CS

MOBILITÄT ALS GEMEINGUT COMMUNITY CREATES MOBILITY

Eveline Wandl-Vogt (Österreichische Akademie der Wissenschaften, exploration space; Ars Electronica Research Institut knowledge for humanity)

Aleyda Rocha (Österreichische Akademie der Wissenschaften, exploration space)

Anna Gerhardus (IHS)

Claudia Falkinger (ÖBB)

Peter Zehetbauer (ÖBB)

Martin Giesswein (martingiewein.com)

Afamia Jaddah (Universität Wien)

Chicara Eccher (thinkvisual.at)

Elisabeth Füssl (Factum Mapping Ventures)

Fachgebiet: Mobility

Was ist es: Community Creates Mobility (CCM) ist ein Movement, das Bewegung und Beweglichkeit ins Zentrum des Interesses stellt und dafür partizipativ ein Mobility Manifest entwickelt hat. Das Manifest fokussiert auf Mobilität als Gemeingut und leitet davon eindeutige Entwicklungsnotwendigkeiten und Aktionen im Hinblick auf eine nachhaltige, inklusive Zukunft ab.
CCM ist ein Best Practice Beispiel für Open Innovation der Österreichischen Bundesregierung.
Seit Frühjahr 2019 wurde ein Mobilitätsökosystem aufgebaut, in dem in über 12 Veranstaltungen mehr als 200 Organisationen eingebunden und mehr als 900 Teilnehmende addressiert worden sind.
Im Citizen Science Cafe wird die Inititative kurz in ihrer Vielseitigkeit zischen Anwendung:Kunst:Wissenschaft
vorgestellt.
Im direkten Gespräch können wir uns Fragen der konkreten Teilnahme und Teilhabe widmen als auch inhaltlichen Überlegungen, welchen Mehrwert Mobilität als Gemeingut für den Einzelnen / die Einzelne beinhalten kann und welchen Stellenwert partizipative Methoden im Kontext von Aktionsforschungsdesign haben.

Photo Credit: Katja Berger

IamDiÖ – Erforsche Deutsch in Österreich!

Barbara Heinisch

Rebecca Stocker

Esther Topitz

Susanne Schmalwieser

Zentrum für Translationswissenschaft, Universität Wien

Fachgebiet: Linguistik

Was ist es: Das Citizen Science-Projekt “IamDiÖ – Erforsche Deutsch in Österreich!” lädt dazu ein, (selbst) die Vielfalt, den Wandel und den Gebrauch von allen möglichen Formen der deutschen Sprache in Österreich zu beforschen.
Mit deinem Wissen, deinen Erfahrungen und Anliegen zum Thema Deutsch in Österreich kannst du zur Forschung beitragen. IamDiÖ ermöglicht dir, jederzeit Fragen zu stellen aber auch selbst Antworten zu finden. Wir sind an allen Einschätzungen und Meinungen zu allen sprachlichen Erscheinungsformen zwischen “Dialekt” und “Hochdeutsch” interessiert.
Bei uns gibt es viele Möglichkeiten mitzumachen und selbst zu forschen:

  • Frage des Monats: Stelle deine Frage zum Thema “Deutsch in Österreich”: Sterben Dialekte aus? Was ist das Besondere an der Jugendsprache in Österreich?
  • Linguistische Schnitzeljagd: Begib dich auf die Suche nach Schrift im öffentlichen Raum, z.B. nach Dialekt auf Werbeplakaten, zweisprachigen Menüs, englischen Geschäftsschildern.
  • Meme-Wettbewerb: Erstelle ein Meme (schreib wie du sprichst, z.B. im Dialekt) und teile es mit anderen.

Stell deine Fragen, teile deine Erfahrungen – wenn es um Sprache geht, können alle mitreden.

Wilde Nachbarn

Janette Siebert, MSc

Österreichische Vogelwarte Zentrum für Ausbildung und Öffentlichkeits-arbeit

Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung

Department für Interdisziplinäre Lebenswissenschaften

Vetmeduni Vienna

Fachgebiet: Lebenswissenschaften

Was ist es: Unsere heimischen Wildtiere führen oft ein verstecktes Dasein und weichen uns Menschen aus. Die Citizen Science – Projekte Wilde Nachbarn und StadtWildTiere wollen diese heimlichen Siedlungsbewohner sichtbar machen. Ein Großteil der Menschen wird die Natur in Zukunft in urbanen Gebieten erleben. Mit zunehmender Verdichtung von Siedlungen und Städten, nimmt die Bedeutung genau dieser Gebiete für Menschen und auch als Lebensraum für Wildtiere immer mehr zu. Gemeinsam mit der Bevölkerung erforschen wir an Hand verschiedenster Fragestellungen Vorkommen und Verbreitung heimischer Wildtiere im Siedlungsraum. Die Natur liegt vor unserer Haustür und es gibt noch vieles zum Entdecken!
Foto: © rd / stadtwildtiere.at

Nano-Science & Gesundheit – Diskutieren Sie mit uns im Nano-Corona-Cafe

Dr. Sabine Hofer
DI Norbert Hofstätter
Assoc. Univ.-Prof. Dr. Martin Himly

Dept. Biowissenschaften, Universität Salzburg

Fachgebiet: Nano-Science & Gesundheit

Was ist es:

  1. Erfolgskonzept von Viren: was macht SARS-CoV-2 so ansteckend?
  2. Viren sind biologische Nanopartikel
  3. Was ist „Nano“?
  4. Wo ist „Nano“ drin?
  5. Wie kann „Nano“ Gutes leisten?
  6. Wie sicher ist „Nano“?
  7. Wieviel Risiko ist OK?

Hintergrund: Nanopartikel (NP) findet man in Natur, Technik und Medizin. Covid-19 etwa wird von biologischen NP verbreitet. Warum sind SARS-CoV-2-Viren so ansteckend und was hat das mit nano-spezifischen Eigenschaften zu tun? Nanotechnologie ermöglicht neue Funktionen und bringt innovative, neuartige Anwendungen in Alltagsprodukten mit sich: z.B. Kosmetika, Kleidung, Nahrung oder Medizin. Doch wie sicher sind diese Produkte für Mensch und Umwelt, und wer entscheidet das? Wieviel potenzielles Risiko nehmen wir in Kauf, wenn es um neue, innovative Produkte geht? Lernen Sie mehr zum Thema und tauschen Sie sich mit uns aus!

Viel-Falter: Tagfalter-Monitoring

Dr. Johannes Rüdisser

Institut für Ökologie, Uinversität Innsbruck

Fachgebiet: Ökologie

Was ist es: Beim Viel-Falter: Tagfalter-Monitoring beobachten und zählen Freiwillige gemeinsam mit Forschenden Tagfalter. Die breite Beteiligung von Freiwilligen am wissenschaftlichen Erheben von Biodiversitätsdaten ermöglicht nicht nur eine umfangreiche Datenerhebung, sondern hat auch den Effekt, dass sich die Beteiligten intensiv mit dem Zustand von Ökosystemen und deren Vielfalt beschäftigen. Neben dem besseren Verständnis für sozio-ökologische Zusammenhänge fördert das auch das gesellschaftliche Vertrauen in wissenschaftliche Arbeitsweisen und deren Ergebnisse.

Viel-Falter: Tagfalter-Monitoring
Foto: © Robert Krickl

Der Goldschakal in Europa – hören, erkennen und staunen

Jennifer Hatlauf, MSc

Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft. Universität für Bodenkultur Wien

Fachgebiet: Wildbiologie

Was ist es: Der Goldschakal ist in Europa auf dem Vormarsch und es gibt Nachweise in immer neuen Regionen, in denen er bisher nicht vorkam. Seine heimliche Lebensweise macht die Forschung manchmal herausfordernd. Teilnehmer lernen bei dieser Science Café Station mehr über die Forschungsmethoden und die Lebensweise dieser in Österreich noch recht unbekannten Art.
Manchmal geht es vor allem um die Schulung des Auges und der Ohren: Woran erkenne ich diese Tiere überhaupt? Wie leben sie? Mit welchen Tieren stehen sie in Konkurrenz? Mit welchen Tieren teilen sie den direkten Lebensraum? Wie klingen Goldschakalen überhaupt?www.goldschakal.at
https://www.youtube.com/channel/UCcG2NnLC56YA22ezjs1cY3w/featured

Foto: © Robert Krickl

Projekt Roadkill: Warum sind Tiere auf der Straße

Dr. Florian Heigl
Mag. Daniel Dörler

Universität für Bodenkultur Wien

Fachgebiet: Citizen Science
Was ist es:Die Besucherinnen und Besucher lernen das Citizen Science Projekt Roadkill kennen, Kinder und Erwachsene können bei einem Quiz teilnehmen und für Kleinkinder gibt es einen Spielbereich.

Österreich forscht: Finde dein Projekt

Dr. Florian Heigl
Mag. Daniel Dörler

Universität für Bodenkultur Wien

Fachgebiet: Citizen Science
Was ist es: Die Besucherinnen und Besucher können während der ERN auf Österreich forscht aus über 40 Forschungsprojekten ihr persönliches Projekt finden. Dazu können Sie die Filterfunktion verwenden und werden auch persönlich beraten, damit sie ihr neues Citizen Science Projekt finden.

Wettermelden, Warnen helfen, Gefahr vermeiden!

Mag. Thomas Krennert
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)

Fachgebiet: Meteorologie 

Was ist es: Wetterstationen können die Auswirkungen von Witterung und Extremwetter am Boden nicht messen. Aktuelle Wettermeldungen über Sturmschäden, Überflutungen, Hagelsteingrößen, Blitzschlag, Bodenzustände, Lawinen u.v.m. helfen mit, auswirkungsbezogene Wetterprognosen- und Warnungen in Echtzeit zu verbessern und gefährliche Folgen von Extremwetterereignissen zu vermeiden. Wettermeldungen helfen, Extremwetter und dessen Schäden besser zu erforschen und deren Häufigkeit derartiger Ereignisse präzise zu erfassen. Besonders Wetterinteressierte können sich am Ausbildungsprogramm zum Trusted Spotter Network beteiligen.
Wie kann man mitmachen?
Mit dem Smartphone im Browser die Webseite www.wettermelden.at aufrufen, den passenden Meldeparameter auswählen, Foto machen, abschicken, fertig. Bei Unklarheiten ist ein Online-Leitfaden verfügbar.
Wofür werden die Daten verwendet?
Wettermeldungen werden in Österreich und Europa in Echtzeit zur Verbesserung der auswirkungs-basierten Vorhersage und Warnung verwendet und dienen als Grundlage für Auswertungen von Extremwetter.
Siehe auch:
https://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell/ihre-wettermeldung

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