Autor: Munir Merdan

Der Goldschakal in Europa – hören, erkennen und staunen

Jennifer Hatlauf, MSc

Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft. Universität für Bodenkultur Wien

Fachgebiet: Wildbiologie

Was ist es: Der Goldschakal ist in Europa auf dem Vormarsch und es gibt Nachweise in immer neuen Regionen, in denen er bisher nicht vorkam. Seine heimliche Lebensweise macht die Forschung manchmal herausfordernd. Teilnehmer lernen bei dieser Science Café Station mehr über die Forschungsmethoden und die Lebensweise dieser in Österreich noch recht unbekannten Art.
Manchmal geht es vor allem um die Schulung des Auges und der Ohren: Woran erkenne ich diese Tiere überhaupt? Wie leben sie? Mit welchen Tieren stehen sie in Konkurrenz? Mit welchen Tieren teilen sie den direkten Lebensraum? Wie klingen Goldschakalen überhaupt?
Im Science Café wird alle 15 Minuten (Start 15:00 Uhr) diese spannende Art kurz vorgestellt und Sie können Fragen direkt an die Leiterin des Goldschakalprojekts richten. (Einstige natürlich auch jederzeit möglich)

www.goldschakal.at
https://www.youtube.com/channel/UCcG2NnLC56YA22ezjs1cY3w/featured

Foto: © Robert Krickl

Wie fühlt sich ein Astronaut, eine Astronautin?

Reinhard Tlustos
Mag. Monika Fischer

Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF)

Fachgebiet: Weltraumwissenschaften

Was ist es: Mit unserem Gamma Kinderraumanzug und unseren Raumanzug-Trainingshandschuhen können junge Forscherinnen und Forscher selbst erfahren, wie sich Astronauten und Astronautinnen fühlen und wie schwer es ist, mit den dicken Handschuhen auch nur einfachste Handgriffe zu erledigen. Ausgerüstet mit dicken Handschuhen, wird es ziemlich schwierig, kleine Dinge aufzuheben, eine Schraube z.B. Der Helm verkleinert das Gesichtsfeld – also Vorsicht wo ihr hintretet! – und Kommunikation ist nur über Funk möglich. Mit dem Brummen des Lüftungssystems im Helm ist es dann auch oft gar nicht so leicht, den Funkverkehr zu verstehen. Trotzdem ist es ziemlich cool für ein paar Minuten „Weltraumluft“ zu schnuppern.

Mars Rover Dignity

Reinhard Tlustos
Mag. Monika Fischer

Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF)

Fachgebiet: Weltraumwissenschaften

Was ist es: Das robotische Fahrzeug „Dignity“ ist ein Prototyp für einen Mars-Rover. Ausgestattet mit zwei Funk-Videokameras und einem Greifarm können die Teilnehmer selber das Fahrzeug fernsteuern und „Bodenproben vom Mars“ entnehmen. Der Greifarm ist den Gelenken eines menschlichen Armes nachempfunden und wird mit einem Joystick an der Kontrollstation bedient.
Die Planen, auf denen der Rover fährt, zeigen echte Fotos von der Marslandschaft (die Fotos wurden von Satelliten angefertigt, die bereits auf dem Mars gelandet sind oder ihn umrundet haben). Der von uns gezeigte Rover war noch nie am Mars (auch nicht auf dem Mond). Seine Merkmale (Größe, Gewicht, Geschwindigkeit) sind jenem Rover nachempfunden, der zum ersten Mal auf dem Mars gelandet ist. Bei echten Marsrovern erfolgt die Steuerung entweder von der Erde aus oder sie arbeiten selbstständig (voll oder teilweise autonom). Eine Steuerung von der Erde aus ist aber schwierig, weil die Signale vom Mars zur Erde – je nach Konstellation – zwischen 4 und etwa 20 Minuten brauchen. Der Rover darf daher nicht zu schnell fahren, weil er sonst (während der Signallaufzeiten) in eine Klippe usw. stürzen könnte.

Analyse und Visualisierung der österreichischen Medienlandschaft durch digitale Methoden

Asil Çetin, MSc.

Mag. Hannes Pirker

ACDH-CH Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage

Fachgebiet: Linguistik

Was ist es: Das Austrian Media Corpus ist eine Textdatenbank, die nahezu die gesamte österreichische Printmedienproduktion der letzten Jahrzehnte für die wissenschaftliche Forschung zugänglich macht. Die Corpsum-App hilft bei der Analyse und Auswertung der Daten.
Webseite: https://amc.acdh.oeaw.ac.at/

Tieromina: Keilschrifttafeln aus Mesopotamien erschließen

Saranya Balasubramanian, M.Sc.

ACDH-CH Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage

Fachgebiet: Orientalistik

Was ist es: Tieromania ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem ACDH-CH und der Universität Wien, das Tieromen von Keilschrifttafeln aus Mesopotamien erschliesst und interpretiert. Zur Analyse der Tieromina, sowie zum Abspeichern in Datenbanken braucht es digitale Anwendungen, welche am ACDH-CH programmiert werden.
Webseite (Standard Eintrag): https://www.derstandard.at/story/2000112144446/wie-der-herr-so-s-gescherr-keilschrifttafeln-die-vom-tier
Foto: © nicla de zorzi

DigArch – Visualisierung archäologischer Funde

Priv.-Doz. Dr. Karina Grömer
Mag. Gergana Almstädter

Naturhistorisches Museum Wien

Fachgebiet: Archäologie
Was ist es: Schülerinnen verschiedener Schultypen erwecken mit kreativen Animationen, Grafiken und Geschichten archäologische Funde zum Leben (Citizen Science Projekt und FFG Talentepraktika). Gezeigt werden zwei prähistorische Grabfunde und Rekonstruktionen von Frauenkleidungen. Die Visualisierungen stützen sich auf die Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte am Naturhistorischen Museum Wien

ADA präsentiert die Magie der Computerlogik

Univ.Prof. Dr. Agata Ciabattoni
Univ.Prof. Dr. .Laura Kovacs
Univ. Prof. Matteo Maffei
Dr.techn. DI Martin Riener
Univ.Prof. Mag.rer.nat. Dr.rer.nat. Stefan Szeider

Vienna Center for Logic and Algorithms (VCLA) an der Technische Universität Wien

Fachgebiet: Informatik
Was ist es: Die Welt ist ein komplizierter und unvollkommener Ort, und bei der Speicherung oder Übertragung digitaler Informationen können Fehler auftreten. Wir benutzen Computer für wichtige Dinge wie Bankgeschäfte, das Schreiben von Schulzeugnissen und die Kommunikation miteinander. Wenn die gespeicherten Informationen geändert werden, ohne dass jemand davon erfährt, erhalten Sie eine falsche Bilanz (zu viel oder zu wenig), die falsche Note auf Ihrem Zeugnis oder die falsche Nachricht in einer E-Mail. Oder schlimmer noch, die Website, die Sie besuchen wollen, wird nicht funktionieren!

In der interaktiven Aufführung präsentiert das Vienna Center for Logic and Algorithms at TU Wien – VCLA eine Zaubershow, die zeigt, wie Computer erkennen können, ob über das Internet empfangene Daten mit den gesendeten übereinstimmen.

Die Besucher können dem Zauberer helfen, im Wald einen Schatz zu finden, der durch auf dem Tisch liegende Karten dargestellt wird.

Tauchen im Jungbrunnen – Menschheitstraum und wissenschaftliche Realität

DI Dr. Markus Schosserer [1] [2]

Mag. Lisa Liendl [1]

Koray Tav M.Sc. [2]

DI Dr. Lucia Terlecki-Zaniewicz [1]

DI Anja Wagner [1]

DI Dr. Ingo Lämmermann [2]

[1] Institut für Molekulare Biotechnologie, Department für Biotechnologie, Universität für Bodenkultur Wien

[2] CDL for Skin Multimodal Analytical Imaging of Aging and Senescence, Universität für Bodenkultur Wien  

TQW2Fachgebiet: Biotechnologie
Prozess:Wir erklären Dir, wie unsere Haut funktioniert, wie das Altern unsere Haut verändert und was wir dagegen tun können. Außerdem beobachten wir gemeinsam Würmer, von denen wir einiges über das Altern von Menschen lernen können.

Infos zum Workshop:
Schulstufe: 1.-4. Klasse Volksschule
Klassenstärke: Halbe Klassenstärke
Dauer: 20 Minuten

Instagram und Klassische Archäologie – Was Influencer mit römischen Kaisern zu tun haben.

Sara Wanek [1][2]
Alessandra Weidlich [1][2]
Veronika Kolomaznik [1]

[1] Universität Wien, Institut für Klassische Archäologie
[2] MIRA art and archaeology GmbH.

Fachgebiet: Archäologie
Prozess: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – häufig zeigen Bilder aber nicht die Realität, sondern das, was man sehen soll. Das ist kein Phänomen der Digitalisierung, das war bereits in der Antike so. Bilder haben eine große Macht und können unser Denken stark beeinflussen. Sie sind eine eigene Form von Sprache. Um zu verstehen welche Botschaft Bilder vermitteln, müssen wir wissen was bestimmte Motive oder Zeichen bedeuten – das ist für jede Kultur anders und kann sich schnell ändern. Römische Kaiser waren nicht nur die ersten Influencer, sondern auch große Fans von „Filtern” und Verbreiter von Fake News. Antike Bilder und moderne „Posts” haben mehr gemeinsam als man denkt – kommt vorbei und schaut mit uns genau hin!

Photo Caligula: ©CC0 1.0 Universal

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