Autor: mklein

Superpflanzen

Anna Biebl, MSc
Maria Wirth, MSc
Nektaria Efthymiou-Charalampopoulou, MSc
Ines Kantauer, BA

alchemia-nova GmbH

Fachgebiet: Kreislaufwirtschaft
Was ist es: Das Wiener Forschungsinsitut alchemianova demonstriert die Kraft der Pflanzen anhand ihrer Forschungsprojekte zum Thema Kreislaufwirtschaft und naturbasierten Lösungen. Zu sehen gibt es ein Grünfassaden-Paneel, das Grauwasser reinigt sowie metallakkumulierende Pflanzen, die im Zuge von Phytomining eingesetzt werden, um Böden zu sanieren.

Wettermelden, Warnen helfen, Gefahr vermeiden!

Mag. Thomas Krennert
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)

Fachgebiet: Meteorologie 

Was ist es: Wetterstationen können die Auswirkungen von Witterung und Extremwetter am Boden nicht messen. Aktuelle Wettermeldungen über Sturmschäden, Überflutungen, Hagelsteingrößen, Blitzschlag, Bodenzustände, Lawinen u.v.m. helfen mit, auswirkungsbezogene Wetterprognosen- und Warnungen in Echtzeit zu verbessern und gefährliche Folgen von Extremwetterereignissen zu vermeiden. Wettermeldungen helfen, Extremwetter und dessen Schäden besser zu erforschen und deren Häufigkeit derartiger Ereignisse präzise zu erfassen. Besonders Wetterinteressierte können sich am Ausbildungsprogramm zum Trusted Spotter Network beteiligen.
Wie kann man mitmachen?
Mit dem Smartphone im Browser die Webseite www.wettermelden.at aufrufen, den passenden Meldeparameter auswählen, Foto machen, abschicken, fertig. Bei Unklarheiten ist ein Online-Leitfaden verfügbar.
Wofür werden die Daten verwendet?
Wettermeldungen werden in Österreich und Europa in Echtzeit zur Verbesserung der auswirkungs-basierten Vorhersage und Warnung verwendet und dienen als Grundlage für Auswertungen von Extremwetter.
Siehe auch:
https://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell/ihre-wettermeldung

Umverteilung durch den Staat in Österreich

Mag. Marian Fink
Mag. Markus Kiesenhofer
Mag. Christine Mayrhuber
Lukas Schmoigl MSc
Dr. Margit Schratzenstaller
Dr. Franz Sinabell

WIFO – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung Wien

Fachgebiet: Wirtschaftsforschung
Was ist es: Folgende Aktivitäten sind an der wissenschaftlichen Station geplant:
– Laptop, auf dem abwechselnd (Wechsel stündlich) eine Präsentation zur Umverteilung durch den Staat in Österreich und eine Präsentation zum Ausmaß der Armutsgefährdung in Österreich differenziert nach Gemeinden und Geschlecht durchlaufen, die von den BesucherInnen angeschaut werden können
– Laptop, auf dem die BesucherInnen durch Eingabe des Nettohaushaltseinkommens sowie der Zahl der Erwachsenen und Kinder im Haushalt die individuelle Position in der Einkommensverteilung in Österreich bestimmen können

– Plakate in A1-Format auf Stellwänden:

  • Grafik zu Verteilungswirkungen von Steuern und Abgaben nach Haushaltsdezilen
  • Grafik zu Verteilungswirkungen öffentlicher Ausgaben nach Haushaltsdezilen
  • Grafik zu Armutsgefährdung nach Gemeinden (Armutsindex)
  • Grafik zu Armutsgefährdung nach Gemeinden und Geschlecht (Armutsindex)
  • Selbst gestaltetes Plakat zur Flugticketabgabe

Foto – Quelle: Statistik Austria, EU-SILC 2016, Konsumerhebung 2014/15; OeNB, HFCS 2014; WIFO-Berechnungen.

Mikroben im Dienste der Gesellschaft

Ursula Kiesswetter [1]
Dr. Michael Sauer [2]

[1] ACIB – Austrian Centre of Industrial Biotechnology
[2] Universität für Bodenkultur

TQW2Fachgebiet: Biotechnologie
Was ist es: Mikroorganismen sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Auch wenn wir sie nicht sehen, profitiert doch jeder von ihren erstaunlichen Fähigkeiten. Kein Bier ohne Hefe, kein Gorgonzola ohne Schimmelpilze. Das ist allgemein bekannt. Doch was haben Milchsäurebakterien mit Bioplastik zu tun?

Die an sich schon tollen Leistungen der Mikroorganismen können mit der modernen Gentechnik noch weiter verbessert werden. Forscher des ACIB und der BOKU erklären ihnen wie Gentechnik funktioniert und geben Einblick in ihre aktuellen Projekte.

Teilchen sichtbar machen

Di Dr. Markus Friedl
Dr. Valentyna Mokina
Dominic Blöch, PhD Student
Alexander Fuss, PhD Student
Peter Paulitsch, PhD Student

Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Fachgebiet: Physik Was ist es: Was passiert in einem Teilchenbeschleuniger? Was geschah beim Urknall? Wie mache ich die kleinsten Bausteine unseres Universums sichtbar? Mache einen virtuellen Rundgang durch den neuesten Teilchendetektor des japanischen Teilchenphysikzentrums KEK und beobachte Teilchenkollisionen. Beobachte live Teilchen aus dem Weltall mit einer Partikelkamera und erfahre, wie man kosmische Strahlung direkt sehen kann.

Forscherinnen und Forscher des Instituts für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) geben Einblicke in die faszinierende Welt der Teilchenphysik erklären, warum die Erforschung der kleinsten Teilchen des Universums so spannend ist und wie man mit Teilchendetektoren die winzigen und oft sehr kurzlebigen Teilchen finden kann.

Muttersprache 2.0 – inhärente Sprache

Dr. Carola Koblitz
Chiara Koblitz

Institut für Sprachwissenschaft der Uni Wien

Fachgebiet: Sprachwissenschaft
Was ist es: Meine Forschungergebnisse können in Form einer interaktiven Station und/oder in einem Workshop gezeigt werden, so wie bereits in der Langen Nacht der Forschung im April 2018, an der Kinderuni Wien im 2018 und 2019 und im Rahmen der European Researcher’s Night im September 2018. Die Partizipanten setzen sich mit dem Begriff der Muttersprache auseinander und
erfahren den neuen, aus den Forschungsergebnissen entstandenen Vorschlag für eine „Muttersprache 2.0“, die inhärente Sprache, welche realitätsnah unsere heutige Migrationsgesellschaft widerspiegelt.

AUVA-Audiometriemessung – wie gut hörst du und wie laut sind deine Kopfhörer?

DI Dr. Dieter Hohenwarter, Physiklehrer am TGM, Versuchsanstalt TGM, Lehrbeauftragter für Schallausbreitung und Lärmschutz an der TU Wien

Mit Audiometriemessungen der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA)

Fachgebiet: Gehörschutz
Was ist es: An dieser Station testet die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) wie gut dein Gehör ist. Wir messen auch wie laut deine Kopfhörer sind, fragen wie lange Du bei dieser Lautstärke hörst und stellen fest, ob sich daraus eine Gefahr für dein Gehör ergibt.

EDLRIS: European Driving License for Robots and Intelligent Systems

DI Wilfried Baumann

Österreichische Computer Gesellschaft (OCG)

Fachgebiet: Robotik und Künstliche Intelligenz
Was ist es: In Zukunft sind Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Dies wirkt sich auch auf die Arbeitswelt von morgen aus. Qualifizierte Fachkräfte mit Wissen in Robotik und KI sind Schlüsselfaktoren für künftigen Wohlstand.

Das Projekt EDLRIS (European Driving License for Robots and Intelligent Systems), an dem die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG), das Institut für Softwaretechnologie an der TU Graz, die John von Neumann Computer Society Ungarn (NJSZT), die Pädagogische Hochschule Burgenland und die Széchenyi István Universität Györ beteiligt sind, schließt diese Lücke. Mehr dazu siehe hier: www.ocg.at/edlris

EDLRIS – die Zertifizierung im Detail

EDLRIS ist ein professionelles  Ausbildungs- und Zertifizierungssystems für Robotik und KI. Das EDLRIS-Projekt wird im Programm Interreg V-A Österreich – Ungarn gefördert. Der modulare Aufbau des Zertifikats ist bewusst an den Europäischen Computer Führerschein ECDL angelehnt. Derzeit werden Lehrern 8nd Schüler ausgebildet und zertifiziert. Es gibt vier Module:

  • Robotik (Basis)
  • Robotik (Fortgeschrittene)
  • Künstliche Intelligenz (Basis)
  • Künstliche Intelligenz (Fortgeschrittene)

Seno-Therapien gegen Zellalterung – Hilfe bei Hautalterung und der Coronavirus-Pandemie?

DI Dr. Markus Schosserer

Institut für Molekulare Biotechnologie, Department für Biotechnologie, Universität für Bodenkultur Wien

TQW2Fachgebiet: Biotechnologie
Was ist es: Wo steht die biomedizinische Erforschung des menschlichen Alternsvorganges? Warum gibt es so viele Erkrankungen, die erst mit zunehmendem Alter auftreten bzw. einen schweren Verlauf nehmen?
Welche Therapien sind momentan in Entwicklung?

Während meines Vortrags werde ich einen kurzen Überblick über mögliche Antworten aus Sicht der aktuellen Forschung geben. Dabei werde ich besonders auf Hautalterung, die wir in unserem Labor untersuchen, sowie auf die momentane COVID-19 Pandemie eingehen. Anschließend freue ich mich, Fragen des Publikums zu beantworten und über aktuelle Themen zu diskutieren.

Weiters stehen auf unserer Homepage zwei Videos zur Verfügung, die unsere Forschung speziell für Kinder erklären:
https://boku.ac.at/dbt/imbt/research-groups/research-group-grillari-schosserer/unsere-forschung-einfach-erklaert

Tissue Engineering, Zellkulturen und Co

DI Dr. Andreas Teuschl

FH Technikum Wien


Fachgebiet: Tissue Engineering und Ökotoxikologie

Was ist es: Der Einsatz von Zellen stellt in der molekularen Biotechnologie eine nachhaltige Alternative zu Tierversuchen dar. Die Palette der Anwendungen reicht dabei von toxikologischen Tests über die Entwicklung von Krankheitsmodellen bis hin zur Optimierung von biophysikalischen therapeutischen Ansätzen. Molekularbiologische Methoden ermöglichen die detaillierte Analyse von Struktur und Funktion der Zellbestandteile, in Krankheitsmodellen können mittels der CRISPR/Cas-Methode Gen(-abschnitte) punktgenau entfernt oder ausgeschaltet werden.
Video: https://www.youtube-nocookie.com/embed/MH5vhQzXrlM

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